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Tipps für die Rede
| Die Aufbereitung einer Rede | | 1. Erste Gedanken | Das wichtigste für ein Rede ist natürlich: Was will ich sagen?
Möchtest du allgemeine Themen zur Liebe oder einige persönliche Gedanken die das Brautpaar betreffen ansprechen. Dabei kann man gut damit anfangen, wie sich die Brautleute kennengelernt haben, welche Hürden sie überwinden mussten, oder Erlebnisse, die man gemeinsam mit dem Paar erlebt hat.
Man kann die Rede aber auch die Zukunft lenken. Eben Dinge, die das Brautpaar in ihrer gemeinsamen Zukunft erleben könnten. | | 2. Stichworte sammeln | Sprich mit Verwandten, Freunden und Bekannten, ob jemand eine spezielle Anekdote kennt. Was plant das Paar für die Zukunft. Schreib alles mit Stichworten auf. | | 3. Der Auftakt und die Begrüßung | Am Anfang einer Rede steht immer die Begrüßung der Gäste. Wie man die passende Anrede findet, hängt ganz alleine von der Art der Hochzeit ab.
Handelt es sich um einen offiziellen Empfang, sollte man eine ganz formelle Begrüßung wählen. Diese könnte sich beispielsweise so anhören:
"Sehr geehrter Herr Pfarrer, sehr geehrter Herr Bürgermeister, liebe Brauteltern, Verwandte und Freunde und vor allem liebes Brautpaar..."
Dabei sollte man sich alle wichtigen Namen notieren, damit man keine vergisst. Sollte man in der Aufregung einen wichtigen Menschen vergessen haben, so halte dich nicht mit langen Entschuldigungen auf.
Wenn es sich um eine private Feier im Kreis der Familie und Freunde handelt kann man die Rede persönlicher gestalten, wie z. B.:
"Liebe Alexandra, lieber Rafael, ..."
"Liebe Alexandra, lieber Rafael, liebe Hochzeitsgäste, ..."
"Liebe Alexandra, lieber Rafael, liebe Freunde und Verwandte, ..."
"Liebe Alexandra, lieber Rafael, liebe sehr verehrte Gäste, ..."
"Liebe kleine Schwester, lieber Rafael, liebe Hochzeitsgäste, ...
Das Brautpaar wird in der Rede immer direkt angesprochen. Hierbei kann man sich auf die Vornamen beschränken, oder noch ein "liebes Brautpaar" hinzufügen. Damit rückt man das Brautpaar in den Mittelpunkt, wo sie ja auch stehen sollten.
Hält man eine Rede und bei der Braut oder dem Bräutigam handelt es sich um die Schwester oder den Bruder, so kann man die Verbundenheit durch ein "liebe kleine Schwester, oder lieber Bruder" ausdrücken.
Was man aber immer beherzigen sollte, ist, dass man die Braut als Erste anspricht. | | 4. Die Einleitung der Rede | Den Einstieg in eine Rede kann man leicht mit einer Anekdote einleiten. z. B.
"Als Alexandra und Rafael sich kennen lernten, schlug der Blitz ein. Und zwar in die große Eiche, die vor dem Cafe stand, in die die beiden gingen, um vor dem Gewitter Schutz zu suchen. Natürlich war nicht direkt klar, dass an diesem Abend der Blitz zweimal eingeschlagen hatte. Eines ist an dem heutigen Tag jedoch klar - für Alexandra und Rafael nahm es ein besseres Ende, als für die alte Eiche." | | 5. Der Hauptteil, das eigentliche Thema | Im Hauptteil deiner Rede solltest du über das eigentliche Thema sprechen. Sei hierbei nicht zu sachlich, sonder lass dich ruhig von deinem Herz und deinen Gefühlen leiten. Egal worüber du sprechen möchtest, im Mittelpunkt der Rede sollte immer das Brautpaar stehen.
Beim Thema deiner Rede hast du die Qual der Wahl. Möchtest du eher ganz persönlich auf die Brautleute eingehen, oder doch lieber ganz allgemein über Partnerschaft und Ehe reden. Aber auch wenn man das Thema ganz allegemein hält, so sollte du während der Rede immer mal wieder einen persönlich Bezug zum Brautpaar einbauen.
Bei einer persönlichen Rede kannst du folgende Elemente einbinden:| » | deine eigene Beziehung zum Brautpaar | | » | die Kinderzeit der Brautleute | | » | gemeinsame Erlebnisse, wann wurde dir klar, dass sich die Beiden gesucht und gefunden haben | | » | der Beruf der Braut und des Bräutigam; vielleicht hat sich ja die reiselustige Alexandra in den Piloten Rafael verliebt, oder der gesundsbewusste Rafael in die Krankenschwester Alexandra |
| | 6. Der Schlussakkord | Wie du auch immer deine Rede beenden möchtest, bitte bedanke dich nicht für die Aufmerksamkeit - damit verpufft alles, was du vorher gesagt hast. Mache lieber eine Pause und deute dann eine Verneigung an. Besser ist es jedoch man findet noch die richtigen Abschlussworte, denn eigentlich sollte der Schlussakkord kein Problem sein. Aber weit gefehlt! Leider merkt man vielen Rednern an, dass sie froh sind es nun endlich überstanden zu haben und beenden die Rede dann mit einer Redewendung, wie "Das war's dann" oder "Mehr habe ich nun nicht mehr zu sagen." Das ist doch fürchterlich, oder?
Das Ende einer Rede kann eine Zusammenfassung sein, ein Zitat oder auch ein Trinkspruch. Der Schlussakkord ist einfach enorm wichtig, denn Menschen erinnern sich in der Hauptsache an den Anfang und das Ende einer Rede. Bei einer Hochzeit kann es auch das Zuprosten oder Überreichen eines Geschenks an die Brautleute sein.
Letztendlich ist nicht nur die Struktur für eine gute Rede wichtig, sondern auch die vielen Aspekte, wie deine Körpersprache und deine Stimme. Wenn keine Kraft in deiner Stimme liegt und du zu leise redest, hört dir keiner so richtig zu und das wäre doch schade, wenn man sich für die Ausarbeitung einer Rede richtig viel Zeit genommen hat. |

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| Zitat | Eine gute Rede hat einen guten Anfang und ein gutes Ende - und beide sollten möglichst dicht beieinadner liegen. Mark Twain |
| Link-Tipps zum Thema |
| » | www.gettkau.de (Birgit Hilbig) Datenbank mit rund 4.000 Zitaten und Aphorismen |
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| » | www.zitate.at (Birgit Hilbig) umfangreiche Datenbank mit 200.000 (auch fremdsprachig) Zitaten, Sprüchen und Aphorismen |
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