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Die Verlobung
![]() Verliebt, verlobt, verheiratet Jeder kennt wohl diesen alten Reim, wobei man heutzutage dem Begriff "verlobt" keine besondere Bedeutung mehr zumisst. Heutzutage verlobt man sich nur noch selten und es ist auch keine Voraussetzung, um den Bund fürs Lebens zu schließen. Aber eine Verlobungsfeier, ob zu zweit oder im Kreis von Familie und Freunden ist ein schöner Brauch, um der ganzen Welt sein Glück mitzuteilen. Hier einige traditionelle Verlobungsbräuche: Neben einem Verlobungsring gibt es noch ein weiteres Symbol für eine Verlobung. Das ist der Knoten, den man allerdings noch einmal lösen kann. Ein Bräutigam schenkte seiner Angebeteten gerne ein Armband oder eine Brosche, die wie ein Knoten kunstvoll geschlungen war, wenn er sich noch etwas unsicher war. >> Wir finden "Wer sich nicht sicher ist, der sollte sich auch nicht verloben"... Vor allem in ländlichen Regionen Bayerns gibt es die sogenannte "bayrische Hochzeit", bei der die Braut vor der Verlobung bereits schwanger ist. Man gestand dem Liebespaar vor der Hochzeit einige "Liebesnächte" zu, und wenn die Braut dann schwanger war, wurde die Verlobung gefeiert. Dieser Brauch galt sogar in katholischen Gegenden, da man sicherstellen musste, dass ein Hof weitervererbt werden konnte. >> Sachen gibt's, die gibt's gar nicht... Auch in Bayern hielt sich bis in die 50er Jahre der Brauch, dass ein Liebespaar über das Johannis- und Sonnwendfeuer (22. oder 24. Juni) springen musste. Wenn das Paar gemeinsam über das Feuer sprang, durften sich während des Sprungs ihre Hände nicht lösen, denn das bedeutete Unglück für die gemeinsame Verbindung. >> Nee, nee... also warum dann überhaupt über's Feuer springen. In vielen Regionen besiegelte ein Liebespaar sein Eheversprechen mit einem gemeinsamen Schluck aus einem Glas Wein oder sie aßen gemeinsam vom selben Teller. Hiermit symbolisierte man, dass Braut und Bräutigam von nun an alles gemeinsam machen. Der Bräutigam gab seiner Auserwählten dabei ein Ehepfand, wie z. B. ein Taschentuch oder einen Hut. Heutzutage wäre das wohl der Verlobgungsring. >> ... das ist doch mal ein schöner Brauch :-)
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